Zocken gegen Rassismus & Hertha BSC

Worum es geht bei Zocken gegen Rassismus?

Oft geht es beim Spielen heftig zu, ohne dass die Jugendlichen darüber nachdenken, wie sie sich den anderen gegenüber verhalten oder äußern. In der Methode „Das soziale FIFA-Turnier“ wird den Jugendlichen ihr Verhalten gespiegelt und anschließend gemeinsam überlegt, wie für sie Regeln für ein soziales Miteinander beim Spielen aussehen können.

Konkret soll die Reproduktion von rassistischem Verhalten und Äußerungen thematisiert werden. Dabei entsteht die Möglichkeit auch über eigene negativen Erlebnisse zu sprechen, was von geschultem Personal aufgefangen und ernstgenommen wird. Der Rahmen indem das Turnier

So läuft das Turnier ab:

Das „Reinickendorfer Fifa-Turnier – Zocken gegen Rassismus“ wird in Jugendfreizeiteinrichtungen Schulen angeboten.Die Gewinner:innen aus den verschiedenen Runden, spielen anschließend in einem größeren Turnier im Dezember gegeneinander und die „Reinickendorfer Champions“ werden auserkoren.

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbeauftragten Dirk Buchwitz und weiteren Kooperationspartnern, konnte im letzten Jahr ein Gaming-Koffer mit einer Playstation 5 und vier Controllern für alle teilnehmenden Einrichtung zur Verfügung gestellt werden.

Sensibilisierung in Zusammenarbeit mit der Antonio-Amadeo-Stiftung

Im Rahmen des Turniers wird ein Senisibilisierungs-Workshop für alle Pädagog:innen und (Jugendlichen) veranstaltet, welcher ihnen helfen soll, sich kritisch und selbstreflexiv mit (Anti-)Diskriminierung, Sprache und gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinander zu setzen. Der Workshop wird von der ju:an-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit durchgeführt.

Skip to content